JU schickt drei Kandidaten ins Rennen
Christoph Haase, Reinhard Wölfl und Andreas Schmid gehen auf der Liste der CSU Zwiesel für die Stadtratswahl 2026 ins Rennen!

Die Versammlung fand im AWO-Dorfstüberl statt. JU-Ortsvorsitzender Haase konnte dazu auch die CSU-Ortsvorsitzende Elisabeth Zettner begrüßen. Zu Beginn erhielten alle Kandidaten die Gelegenheit, sich dem Publikum persönlich vorzustellen. Den Auftakt machte der 26-jährige Andreas Schmid, der vor allem die Verkehrssituation in den Mittelpunkt rückte. „Mit einfachen Maßnahmen wie dem Anbringen von Verkehrsspiegeln an unübersichtlichen Kreuzungen und Gefahrenstellen kann bereits viel erreicht werden“, erklärte Schmid, der sich in seiner Freizeit ehrenamtlich bei der Feuerwehr engagiert.
Im Anschluss sprach Reinhard Wölfl, stellvertretender Ortsvorsitzender der Jungen Union. Der 28-Jährige möchte künftig im Stadtrat mitarbeiten und die Entwicklung seiner Heimat aktiv mitgestalten. „Die Stadt Zwiesel hat bereits sehr gute Ausgangsvoraussetzungen, wie zum Beispiel durch unser Alleinstellungsmerkmal als Glasstadt. Wir müssen diese und viele weitere Stärken noch besser ausspielen und auch mal neue Schritte wagen“, erklärte Wölfl, der seit Anfang diesen Jahres auch Vorsitzender der Zwieseler Wald-Vereinssektion ist.
Das Schlusswort hatte Christoph Haase (26), der bereits als amtierender Stadtrat Erfahrungen in der kommunalen Verantwortung gesammelt hat. „In den vergangenen Jahren durfte ich erleben, was es heißt, Entscheidungen zu treffen, die nicht immer leicht sind, aber immer das Ziel haben, unser gemeinsames Zuhause voranzubringen“, sagte Haase. Kommunalpolitik sei manchmal mühsam, „aber sie ist vor allem eines: unglaublich nah an den Menschen“.
Für die zukünftige Arbeit hat die JU ein Konzept ausgearbeitet. Themen wie Stadtentwicklung, Veranstaltungen und Tourismus, Jugend, Verkehr, Nachhaltigkeit und Inklusion bilden die zentralen Säulen. So soll der Stadtplatz durch mehr Wohnraum, zusätzliche Gastronomieangebote und eine barrierefreie Verbindung zum Stadtpark belebt werden. Neue Veranstaltungsformate, die Weiterentwicklung der Strandbar und eine bessere Vermarktung des Kulturzentrums sollen Zwiesel touristisch und kulturell stärken. Für die Jugend fordert die JU die Modernisierung des Skateparks und neue Baugebiete für junge Familien. Zum Abschluss fand Haase deutliche Worte: „Wir werden auch denjenigen auf die Finger schauen, die ständig auf der Bremse stehen. Mit populistischen Anfragen und fragwürdiger Kommunikation kommt Zwiesel nicht weiter.“
In den kommenden Wochen plant die JU weitere Veranstaltungen. Am 16. November findet um 14 Uhr im Saal der AWO ein Handy-Workshop statt. Hier haben Bürger die Gelegenheit, nach einem kurzen Sachvortrag ihre individuellen Fragen rund um das Thema Handy und digitale Technik zu stellen.